Angst vor Altersarmut

Über das Thema Altersarmut wird in Deutschland bereits seit Jahren diskutiert. Heute (23.10.2013) berichtet nun der focus über neue Schreckenszahlen: so waren 2012 fast 465.000 Rentner auf staatliche Hilfe angewiesen – so viele wie nie zuvor. Da sich diese Situation in Zukunft aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung weiter verschlechtern dürfte, haben heutzutage schon viele junge Erwachsene Angst vor einer späteren Altersarmut.

Interessante Daten und Fakten zur Altersarmut in Deutschland

Eine Erhebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes hat vor kurzer Zeit ergeben, dass fast jeder zweite Deutsche mittlerweile der Meinung ist, dass die Rente im Alter nicht ausreichen wird. Exakt sind es 42 Prozent der Befragten, die davon ausgehen, dass die gesetzliche Rente im späteren Rentenalter nicht zur Deckung der Ausgaben reichen wird. Gleichzeitig gaben mehr als zwei Drittel der Befragten an, dass sie zurzeit kaum oder gar keine Angebote aus dem Bereich der betrieblichen Altersvorsorge bekommen würden.

Rente in Westdeutschland ab 2040 unter 1.000 Euro?

Die aktuelle Entwicklung im Bereich der gesetzlichen Rentenversicherung ist in erster Linie dadurch geprägt, dass es immer weniger Beitragszahler auf der einen Seite, jedoch immer mehr Rentner auf der anderen Seite gibt, die Leistungen empfangen. Diese Entwicklung kann ohne Beitragserhöhung nur dazu führen, dass auch Sie später weniger aus der gesetzlichen Rentenkasse erhalten werden. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine Prognose, die von der Rürup-Kommission und Zusammenarbeit mit der Deutschen Rentenversicherung gestellt wurde. Betrug die sogenannte Eckrente (auch Standardrente genannt) in Westdeutschland im Jahre 2011 immerhin noch 1.236 Euro, so wird in der Prognose davon ausgegangen, dass die Eckrente im Jahre 2020 nur noch knapp 1.070 Euro betragen wird. 20 Jahre später, also 2040, könnte die Eckrente mit einem Wert von 988 Euro im Monat sogar die Marke von 1.000 Euro unterschreiten.

Private und betriebliche Altersvorsorge dringend erforderlich

Zwar haben viele Bürger hierzulande mittlerweile Angst vor der drohenden Altersarmut, aber zumindest gibt es einige Möglichkeiten, rechtzeitig etwas zu unternehmen, damit die späteren Einkünfte im Rentenalter ausreichen. Sehr wichtig ist vor allem eine rechtzeitige Vorsorge auf privater Basis und auch die Angebote im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge können noch deutlich umfangreicher genutzt werden, als es bisher der Fall ist. Gerade im Bereich der privaten Altersvorsorge ist es ferner wichtig, die richtigen Produkte zu wählen. Dazu sollten Sie eine umfassende Beratung in Anspruch nehmen, wie sie beispielsweise vom Finanzdienstleister tecis durchgeführt wird. Falls Sie sich rechtzeitig um eine private Vorsorge kümmern, ist die Chance auch in Zukunft noch sehr groß, dass Sie in finanzieller Hinsicht keine Angst vor dem späteren Ruhestand haben müssen.

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